Sonntagsfahrt 2021

… eine gute Idee perfekt von Ute und Joachim Hegny umgesetzt


Im Rundbrief vom 08.07.2021 wurden wir von Alexander über Möglichkeit der Teilnahme an einer Sonntagsfahrt am 15.08.2021 in den Rheingau und Taunus informiert. Ute und Joachim hatten kurzfristig die Möglichkeit und Bereitschaft im Rahmen des ROP-Eltville (ROP = Rheingau Oldtimer Picknick) eine Ausfahrt zu organisiert.


Zur perfekten Organisation gehört auch das passende Wetter, was in diesem Sommer auch nicht zur Selbstverständlichkeit gehört. Wir hatten einen der bisher wenigen Sonnentage zu Verfügung die es in diesem Sommer 2021 gegeben hat.


Mir persönlich hat es gut gefallen dass Ute und Joachim bereits bei der ersten Information zu dieser Ausfahrt dem kompletten Tages-Ablauf beschrieben hatten. Sogar geschichtliche Hintergründe wurden recherchiert und ins Roadbook mit aufgenommen. Unsere Anfahrt nach Eltville-Erbach in das „Weingut Baron Knyphausen“ war in der Information sehr gut beschrieben. Besonders angenehm war auch das zu Verfügung stehende Zeitfenster von 10:00 bis 11:00 Uhr in dem wir eintreffen konnten. Wer mit einem Oldtimer-Fahrzeug angereist ist konnte in das Weingut einfahren. Die moderneren Fahrzeugen fanden außerhalb eine Parkmöglichkeiten und konnten auf kurzer Distanz zu Fuß in das Weingut gehen. Insgesamt haben sich 11 Teams des JSW eingefunden davon konnten/durften 6 Team mit ihren Fahrzeugen ins Weingut einfahren.

Bereits beim Eintreffen war das ROP-Team gut auf uns vorbereitet, an Hand des Nummernschildes wurde die Zufahrt problemlos geregelt und der JSW hatte eine privilegierte Aufmerksamkeit beim Einweisungs-Team und natürlich auch reservierte Plätze. Das Gelände im Dreiser Hof zeigte sich in zwei Parkplätze aufgeteilt sehr weitläufig. Neben den von uns mitgebrachten automobilen Schätzchen wie XK 140, E-Type, XJS Cabrio oder Daimler Double Six sowohl als Cabrio als auch als Limousine waren auch andere historischen Schätzchen wie dem Gogo Mobil, Fiat 500, Opel, VW, Fort, Porsche, Mercedes Benz, Fiat, Alfa, BMW und vielen mehr zu bewundern.
Auch die umliegende Bevölkerung nutzen die Gelegenheit die Ausstellung zu besuchen. Wir konnten uns mit mitgebrachter oder vor Ort angebotenen Getränken und Speisen verpflegen und untereinander oder mit anderen Teilnehmer chillend eine entspannte Zeit verbringen. In diesem Zusammenhang auch ein herzliches Dankschön an die Oraga-Teams des ROP, Weingut Baron Knyphausen usw. für die uns entgegengebrachte Gastfreundschaft.

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Mit unseren Fahrzeugen haben wir mit Sicherheit ebenfalls zum guten gelingen des Oldtimer-Brunch beim Weingut Baron Knyphausen beigetragen. Ein Jaguar mit seinem hübschen Blechkleid ist immer schön anzuschauen, das zieht sich durch die kompetten Baureihen. Wer mehr zu der Veranstaltung Rheingauer Oldtimer-Brunch oder zu anderen Veranstaltungen im Rheingau wissen möchte kann im folgen Link https://www.rop-eltville.de/ mehr Informationen bekommen.

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Um ca. 14:00 Uhr starteten wir die erste Etappe (ca. 66km / 1:20) von Eltville-Erbach nach Balduinstein. Eine abwechslungsreiche Strecke durch den Taunus lag vor uns. Über die Orte wie z.B. Kiedrich, Obergladbach, Laukenmühle, Welterod, Steinsberg usw. gelangen wir zu dem Schloss Schaumburg in der Nähe von Balduinstein. Verkehrsbedingt war es möglich weitgehend als kleine Fahrzeuggruppe zusammen zu bleiben und die schöne Landschaft mit ihren romantischen Orte zu genießen. Wir hatten den Eindruck hier ist die Welt noch in Ordnung und viel alte Bausubstanz ist noch erhalten geblieben.

Das Schloss Schaumburg hat eine wechselhaften Geschichte. Das heutige Aussehen einstand ab 1848 und thront weithin sichtbar auf einem Berg.

Unsere Fahrzeuge stellten wir ca. 250m unterhalb des Schosses ab und bewältigten das letzte Stück zu Fuß. Das im Schloss befindliche Kaffee befindet sich gerade im Aufbau so dass wir nur auf eine begrenzte Auswahl der angebotenen Getränke und Speisen zurückgreifen konnten. Die Betreiber sind auf einen guten Weg, wir hatten Bewegung an der frischen Luft und ein doch verhältnismäßig kleines Stückchen Kuchen im Bauch. Im Schlosshof sitzend konnten wir das imposante Bauwerk und die tolle Aussicht ins Umland genießen.
Mit dem guten Gefühl etwas gutes für unseren Körper getan zu haben verließen wir beeindruckt von der Größe des Bauwerks „Schloss Schaumburg“ zurück zu unseren Fahrzeugen. Das Schloss war den Abstecher in jedem Fall wert.

Jetzt folgte die zweite Etappe (ca. 56km / 1:10) zu unseren unserem nächsten Ziel in Hennethal. Diese Etappe zeigte sich ebenfalls als abwechslungsreich und bei wenig Verkehr konnten wir die teilweise engen Straßen unter anderem durch ein Teilstück des schönen Lahntals führte genießen. Wäre da nicht ein entgegenkommendes Fahrzeug zu viel gewesen das auf einem engen Teilstück die hintere Stoßstange des wunderschönen XJS Cabrio von Norbert tuschierte.
Es ist besonders ärgerlich weil gerade diese Stoßstange von Norbert nach einem Unfall bei einer anderen Ausfahrt wieder frisch liebevoll repariert wurde.
Wir alle waren und sind tief berührt von dem Ereignis und leiden mit Norbert und Verena mit. Wir können nur hoffen dass der Schaden bei der Beseitigung nicht allzu viel Aufwand benötigt. Lieber Norbert und Verena alle, alle guten Wünsche dafür.
Auch vielen Dank an Norbert und Verena dass ihr an dem weiteren Programm teilgenommen habt. Das finde ich in jedem Fall eine Erwähnung wert.
Nach dem wir unseren letzten Tagespunkt das Gasthaus Obermühle erreicht haben und wir das Parkplatz-Roulette gelöst hatten > wer parkt wen - wie ein < könnten wir die reservierten Plätze im Innenhof der Mühle einnehmen. Luca-App oder Erfassungsbogen ausfüllen war auch hier wieder für das einchecken vorzunehmen. Bei Speis und Trank haben wir den Tag in geselliger Runde innerhalb des historischen Gemäuer bzw. Innenhof der renovierten Mühle ausklingen lassen.
Im Innenhof war die aufkommende leichte Kühle sehr gut auszuhalten.


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Ich möchte mich im Namen aller Teilnehmer für die hervorragende Organisation und Durchführung dieser JSW Sonntagsfahrt bei Ute und Joachim ganz herzlich bedanken.

Natürlich hatten die Beiden auch an die Rückfahrt gedacht und uns auch hierfür eine Beschreibung ins Roadbook geschrieben.


Text: Helmut Storck